In der Umgebung von Carpe Diem sind Vögel praktisch ständig präsent. Für Gäste, die aus der Stadt anreisen, klingt oft schon der erste Morgen ganz anders als der gewohnte Alltag.
Am charakteristischsten sind die Kraniche. Ihre Rufe tragen weit über die Wiesen und Seen, besonders im Frühling und im Herbst.
Viele hören hier zum ersten Mal echte Kraniche — nicht von einer Aufnahme, sondern live. Diesen Klang verwechselt man danach mit nichts mehr.
Masuren (die Masurische Seenplatte) ist auch eines der besten Gebiete, um Weißstörche zu beobachten. Ihre Nester stehen an den Straßen, auf Dächern und auf Masten in vielen der umliegenden Dörfer.
Im Sommer schreiten Störche ganz selbstverständlich über die Felder. Für die Einheimischen ein alltäglicher Anblick, für viele unserer Gäste nach wie vor etwas Besonderes.
Auf den Seen lassen sich außerdem Kormorane, Graureiher, Haubentaucher und verschiedene Entenarten beobachten. In den Zugzeiten wird die Region zu einem wichtigen Korridor für durchziehende Vögel.
Die beste Zeit für Naturbeobachtungen ist der frühe Morgen oder der späte Nachmittag. Dann sind die Seen und Wiesen am lebendigsten.
Manchmal lohnt es sich, statt das nächste Ausflugsziel zu planen, einfach morgens mit einem Kaffee nach draußen zu setzen und zu hören, was rund ums Haus geschieht.