Für Mikołajki haben wir eine einfache Empfehlung: Nehmt euch einen Nachmittag Zeit und verbindet die Altstadt mit der Uferpromenade. Von Carpe Diem sind es 25 Minuten mit dem Rad und mit dem Auto knapp eine halbe Stunde.
Bevor ihr zum Hafen hinuntergeht, schaut euch im älteren Teil der Stadt um. Mikołajki hat altpreußische Wurzeln, seit 1726 Stadtrechte und eine traditionelle Bebauung aus der Zeit, als der Ort zu Preußen und später zu Deutschland gehörte. Es sind nur ein paar Straßen, aber sie geben dem sonst modernen Segelstädtchen eine historische Schicht.
Am Wasser spielt sich das meiste auf der Promenade ab. Sie ist 1,3 km lang, gesäumt von Cafés, Tavernen, Geschäften, Wassersportverleihen, Stegen und dem Hafen der Fahrgastschiffe. Weiter hinten könnt ihr durch das Seglerdorf gehen und die von Hand gedrehte Drehbrücke sehen.
Wir empfehlen außerdem unbedingt die segelförmige Fußgängerbrücke. Sie ist ein guter Aussichtspunkt auf Hafen, Stadtstrand und Uferpromenade. Für ein noch weiteres Panorama könnt ihr den 30 Meter hohen Turm der Nikolaikirche besteigen — von dort sieht man die Stadt und fünf Seen.
Seit Mai 2026 steht in Mikołajki auch ein großes Riesenrad. Ein wenig wie das London Eye, nur eine Nummer kleiner. Eine ganz andere Art, von oben auf die Stadt zu schauen.
Wenn ihr Hunger bekommt: Die aktuellen Adressen haben wir auf der Seite Wo essen gesammelt. Fahrräder könnt ihr unter anderem bei Rowery GABI und ASK EBIKE leihen.