Das Haus

Warum Carpe Diem genau so aussieht

Carpe Diem sollte nie eine moderne „Villa am See“ sein. Von Anfang an ging es darum, ein Haus zu schaffen, das ganz selbstverständlich zu Masuren (der Masurischen Seenplatte) passt.

Deshalb setzt das Projekt auf Holz, eine ruhige Form und eine dunkle Fassade. Auch viele alte masurische Häuser waren dunkel — bisweilen nahezu schwarz durch Imprägnierung und die Spuren der Zeit.

Das Haus wurde aus Fichtenbalken (Fichte, Block-/Balkenbau) errichtet. Es ist eine bewusste Reminiszenz an die älteste Schicht der lokalen Architektur — aus einer Zeit, bevor Backsteinbauten in Masuren dominierten.

Auch die Proportionen des Gebäudes spielen eine große Rolle. Das Dach reicht tief herunter, die Form bleibt ruhig und versucht nicht, ihre Umgebung zu dominieren.

In Carpe Diem werden Sie keine riesigen Verglasungen vom Boden bis zum Dach finden. Die Fenster sind zurückhaltender und rhythmischer gesetzt — näher an der Bauweise des traditionellen masurischen Hauses.

Ein wichtiges Detail sind außerdem die hölzernen Ziergiebel-Elemente. Sie greifen die traditionellen masurischen geschnitzten Giebelornamente („Vorhang“-Ornamente) auf, die einst von einheimischen Zimmerleuten gefertigt wurden.

Im Inneren ist das Haus modern und komfortabel. Von außen sollte es jedoch eher Teil der Landschaft bleiben als ein architektonisches Manifest sein.

Dieser Ort versucht nicht, ein Freilichtmuseum zu spielen. Er führt vielmehr einen ruhigen Dialog mit der Art und Weise, wie man in diesem Teil Masurens seit Generationen Häuser gebaut hat.

← Zurück zum Bereich Das Haus
Sprawdź dostępność